Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

Startseite Aktuell 2012/13 2011-13 Vita Portraits Theater Videos Kontakt Das Interview I love you, you´re perfect, now change Kauf dir einen bunten Luftballon Der nackte Wahnsinn Der Theatermacher Bord-Geflüster Pater Brown Drum prüfe ewig Let´s swing Boeing-Boeing Ein Traum von Hochzeit Peter Pan Rote Lippen soll man küssen Geschichte eines Pferdes Heidi Links test 

Der nackte Wahnsinn

Cellesche Zeitung vom 12.10.2009von Jörg Worat Boulevardstück in drei Akten / Herausforderung für jedes TheaterSchauspieler spielen Schauspieler, die ein Stück spielen. Warum Michael Frayn seine Farce „Der nackte Wahnsinn“ genannt hat, wurde bei der Premiere im Schlosstheater deutlich. Eine kompakte Inszenierung, bei der es viel zu lachen gab.„Der nackte Wahnsinn“ ist eine Riesenherausforderung für jedes Theater. Zudem gibt es für einen Schauspieler wohl kaum etwas Schwierigeres, als einen schlechten Vertreter der eigenen Zunft zu verkörpern.Das Celler Ensemble ist von den Typen her gut besetzt. Insgesamt eine sehr homogene Inszenierung, von Regisseur Ulrich Beckmann auf ein gutes Tempo eingepegelt. Insbesondere der zweite Akt ist streckenweise höllisch komisch.Bei einer derart kompakten Ensemble-Leistung fällt es schwer, einzelne Akteure hervorzuheben. Oliver Nitsche als ständig betrunkener Selsdon Mowbray hat jedenfalls sehr starke Momente, ebenso Julia Malkowski als Brooke beziehungsweise Vicki.Das Publikum lacht zwischenzeitlich sehr herzlich, ist nach zweieinhalb Stunden dieser wilden Jagd indes offenbar ein wenig zu erschöpft, um aus dem kräftigen Schlussapplaus einen frenetischen zu machen. Fazit: „Wer sich gut amüsieren will, kann mit einem Ausflug in den „Nackten Wahnsinn“ nicht viel verkehrt machen.

Schlosstheater Celle "Der nackte Wahnsinn" Rolle: Vicky/ Brooke

Fotos Jochen Quast